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Höchste Zeit, umzudenken – Zeit für das digitale Praxishandbuch in der Arztpraxis

Vorhandenes Wissen zu strukturieren und dem ganzen Praxisteam zugänglich zu machen, ist ein wichtiger Schritt für die Qualitätssteigerung in den Behandlungsprozessen und die Etablierung von Standards. Durch die Installation einer interaktiven Wissensplattform können wichtige Informationen einfach erfasst und vermittelt werden. Richtlinien und Handlungsanleitungen sind rasch auffindbar. Inhalte und Dokumente können verknüpft und so effizienter genutzt werden.

Jetzt im kostenlosen Testhandbuch ein neues Register “Umgang mit dem CORONAVIRUS (COVID-19) in der Arztpraxis”.

  • Umgang mit Covid-19 Patienten (Das Ansteckungsrisiko für Ärzte und MPA in der Arztpraxis verhindern/minimieren.)
  • Hygienevorschriften (Das Ansteckungsrisiko für Ärzte und MPA in der Arztpraxis verhindern/minimieren. Die Hygienevorschriften korrekt umsetzen.)
  • Telefonische Beratung (Patienten am Telefon über das Virus beraten.)
  • Häufig gestellte Fragen

Wenn Sie wichtige und ergänzende Informationen und Prozesse haben, die wir in unser digitales Testhandbuch aufnehmen können, sind wir dankbar. Bitte senden Sie uns die Informationen an praxiskoordination@hin.ch

Des Weiteren freuen wir uns, dass wir mit dem Team adBrain eine wertschöpfende Kooperation eingehen konnten. adBrain wird uns und Sie bei der Implementierung vom digitalen Praxishandbuch in Ihrer Arztpraxis unterstützen.

28. März 2020 |

Neue Mitarbeiter

Ich heisse meine zwei Mitarbeiterinnen Karin Lottenbach und Nicole Bürgisser herzlich im Team Praxiskoordination Carnier GmbH willkommen. Sie werden mich in Zukunft bei meiner Arbeit unterstützen.

Die Praxiskoordination unterstützt Sie bei der Entwicklung fortschrittlicher und nachhaltiger Prozess- und Qualitätsstandards in Ihrer Arztpraxis. Wir verfügen über langjährige Berufserfahrung und kennen die täglichen Herausforderungen im Praxisalltag.

Deshalb bieten wir Ihnen Praxiskoordination in folgenden Bereichen:

  • Praxisadministration und Leistungskontrolle, Abrechnung und Bearbeitung von Rückweisungen
  • Praxishandbuch – Entwicklung und Implementierung
  • Qualitätsmanagement in den Bereichen Patientenservice-, und Sicherheit, Praxisapotheke, Labor und Röntgen
  • Begleitung und Support bei Qualitätszertifizierungen
  • Prozessoptimierungen (analog auf digital – Schnittstellenreduktion – Steigerung Produktivität)
  • Konzeption und Moderation von MPA-Qualitätszirkeln und Fortbildungen
  • Interimistisches Praxismanagement und administrative Leitung von ambulanten Gesundheitsinstitutionen

Sie brauchen ein Rezept für eine gesunde Praxis?

19. November 2019 |

Unsere Kompetenzen

  • Instrumente des Qualitätsmanagements in die Praxis integrieren ( Handbücher, Prüflisten, Statistiken, Audits usw.)
  • Wissen und Kompetenzen der MPA und leitenden MPA stärken
  • Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten klären
  • Förderung digitale Transformation und Prozessdenken
  • Kontrolle (Tarmed) Leistungserfassung, Fallerfassung und Validierung
  • Optimierung Agenda und Arztproduktivität (Ressourcenplanung)
  • Optimierung digitale Prozesse (Labor, Apotheke, Terminierung etc.)
  • Budgetierung und Controlling von Kosten (Personal, Investitionen, Material und Medikamente, IT und Digitalisierung) und Erträgen

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16. Februar 2019 |

Was hat das Qualitätsmanagement in der Arztpraxis mit der Digitalisierung zu tun?

Die Digitalisierung hält weiter Einzug und pflügt das Qualitätsbewusstsein in der Arztpraxis um. Der Wandel ist für viele Praxen spürbar, deshalb wird die zunehmende Überforderung der Praxisteams mit Aufstockung der personellen Ressourcen kompensiert. Die Anwendung von Instrumenten des Qualitätsmanagements wäre um ein Vielfaches besser.

Die aktive Auseinandersetzung mit Prozessen und Qualität findet im Praxisalltag oftmals nur zu Randzeiten statt. Man habe keine Zeit, der Fokus werde auf die Behandlung der Patienten gelegt. Die Arztpraxis befindet sich damit auf dem klassischen Verkäufermarkt. Dabei ist das Qualitätsbewusstsein nicht so wichtig, denn es geht im Wesentlichen um die Erbringung der Dienstleistung. Fehler (z.B. Abgabe falsches Medikament, Allergie wird nicht berücksichtigt) werden deshalb oftmals als menschliches Versagen gesehen. Bei immer wiederkehrenden Fehlern, werden Mitarbeitende ausgetauscht oder sanktioniert. Fehlerkosten entstehen dann auf der Qualitäts-, und Personalebene. Eine System-, beziehungsweise Prozessanalyse wird nicht in Betracht gezogen und eine praxisinterne Auseinandersetzung mit den Fehlern bleibt aus.

In der Praxis sehe ich oft Fehler und Blindleistungen (sinnlose oder überflüssige Tätigkeiten), welche nicht hinterfragt werden. Und obschon diese Fehler spürbar Reibungsverluste verursachen (Reklamation, interne Konflikte etc.), wird das Problem nicht auf der analytischen Ebene angegangen.

Es gibt sehr gute und einfache Methoden das Qualitätsmanagement in die Arztpraxis zu verankern. Und hier kommt die Digitalisierung ins Spiel. Die Validierung der Prozesse ist erst dann möglich, wenn Daten vorhanden sind. Natürlich kann auch eine einfache Fehlersammelliste Informationen sammeln, aber mit der geeigneten IT Lösung können eben auch Zusammenhänge besser erkannt und grafisch abgebildet werden. Als Beispiel kann hier das Praxislabor genannt werden. Laborgeräte, die an die IT angeschlossen sind, dokumentieren Ausreisser (ausserhalb Sollbereich) und der Verlauf kann grafisch und übersichtlich dargestellt werden. Systemfehler können schnell erkannt und Prozesse angepasst werden. (z.B. Ausreisser wegen falscher Pipettenanwendung, falsche Auflösung der Kontrolllösungen etc.) Der Verlauf der gemessenen Laboranalysen sollte regelmässig statistisch abgerufen und kontrolliert werden (Patientensicherheit).

In einer Arztpraxis gibt es viele Bereiche, in denen eine Qualitätssicherung nicht nur vom kantonalen Gesundheitsamt vorgeschrieben ist, sondern auch einen echten Mehrwert für den Betrieb und die Patienten mit sich bringt.

Beispiele:

Digitale Prozesse der elektronischen Agendaplanung

  • Gutes Triagieren der MPA (Ressourcenplanung, Produktivität, Patientenservice, Patientensicherheit)
  • Zielwerte definieren (Produktivität, Wirtschaftlichkeit)
  • Puffer für Notfallpatienten (Patientenservice, Patientensicherheit)
  • Recall Termine digitalisiert (Patientenservice)

Digitale Prozesse medizinische Patienteninformationen

  • Schnelle Patientenüberweisung an Fachärzte und Therapeuten (Patientenservice, Produktivität)
  • Sicherheit bei Datentransfer (Patientensicherheit, Produktivität)
  • Förderung integrierte Patientenversorgung (Patientensicherheit, Patientenservice)
  • Elektronische Krankengeschichte (Patientensicherheit, Controlling, Produktivität)
  • Anschluss Laborgeräte, Röntgen, EKG andere med. tech. Geräte an IT (Patientensicherheit, Controlling, Produktivität)
  • Verordnung Medikamente und Heilmittel (Patientensicherheit, Controlling, Patientenservice)
  • Implementierung Disease Management / Chronic Care (Patientensicherheit, Patientenservice)

Digitale Prozesse Praxisadministration

  • Erfassung managed care Patienten (Controlling, Wirtschaftlichkeit)
  • Korrekte Fallerfassung (Controlling, Patientenservice)
  • Korrekte Leistungserfassung (Controlling, Patientenservice, Wirtschaftlichkeit)
  • Lagerbewirtschaftung und Dokumentation Medikamente und Medizinische Hilfsmittel (Controlling, Wirtschaftlichkeit, Patientensicherheit)
  • Bearbeitung von Rechnungsrückweisung (Patientenservice, Wirtschaftlichkeit, Produktivität)

Neben den technischen und funktionalen Anforderungen an die Qualität der Arztpraxis, sind die emotionalen Einflussgrössen für eine erfolgreiche Implementierung von grosser Bedeutung. Ein Praxisteam, das den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann, ist kaum in der Lage Qualitätsbewusstsein nachhaltig zu entwickeln. Es ist deshalb sehr wichtig, dass auch MPA regelmässig Qualitätsthemen zusammen erarbeiten können (die Grösse des Teams ist dabei nicht entscheidend). Bei einer Prozessentwicklung / Optimierung sollte sich das Praxisteam auch die elementare Frage stellen «Warum machen wir etwas so, wie wir es machen?». Das Ursache-Wirkungs-Diagramm (Ishikawa-Diagramm) bietet zudem eine einfache Problemlösungsmethode und kann sehr gut in einem MPA oder Praxisteam Qualitätszirkel angewendet werden. Auch Konflikte innerhalb des Teams, welche vielleicht aufgrund unterschiedlicher Arbeitsweisen entstanden sind, lassen sich gut durch Datenauswertung und Analyse beheben.

Sehr viele Qualitätskriterien in der Arztpraxis, können mit einer guten IT Lösung und digitalisierten Prozessen vollumfänglich erfüllt werden. Die Kosten für anfängliche Einführung eines Qualitätsmanagements und einer umfassenden IT Lösung sind innerhalb kurzer Zeit amortisiert. Fehlerkosten können reduziert und der Einsatz von Ressourcen besser kalkuliert werden. Die Voraussetzungen sind motivierte und flexible Ärzte und MPA, welche die Wahrnehmung ihres täglichen Engagements positiv beeinflussen wollen.

SIE BRAUCHEN EIN REZEPT FÜR EINE GESUNDE PRAXIS?

Die Praxiskoordination Carnier GmbH setzt sich für die fortschrittliche und nachhaltige Prozess-, und Qualitätsentwicklung in Ärztepraxen ein.

publiziert am 21.12.2018 auf LinkedIn, Autorin Kerstin Carnier

15. Januar 2019 |

Die Praxiskoordination als Rezept für eine gesunde Arztpraxis

Besonders die Haus- und Kinderarztpraxen können ein Lied davon singen. Sie sind die Grundversorger der Schweizer Bevölkerung und managen unsere Gesundheit von der Schnittwunde bis zum akuten Herzinfarkt. Weil heutzutage die meisten Ärztepraxen an Netzwerke angeschlossen sind und sich die Praxen an die Vertragsbedingungen der Versicherungen halten müssen, sind die Mitarbeitenden im andauernden Veränderungsprozess. Dazu kommen die gesundheitspolitischen Einflüsse und Leitlinien.

Der Datenschutz im Gesundheitswesen hat eine neue Dimension erreicht und ich behaupte, dass wir in der Arztpraxis jeden Tag gesetzliche Vorschriften übersehen. Es geschieht nicht vorsätzlich, aber unser primäres Engagement gilt der medizinischen Versorgung der Patientinnen und Patienten. Was nützen uns starre Prozesse, Reglemente, Handbücher und Pflichtenhefte, wenn wir die Talente unserer Mitarbeitenden übersehen? Leider liegen die Potentiale des Praxisteams oft brach und die Funktionalität der medizinischen Praxisassistenten/Innen steht im Vordergrund. Ohne Synergie- und Wissenstransfer können wir den Anforderungen nicht gerecht werden. Die leitenden Personen in Ärztepraxen (leitende MPA, Praxiskoordinatoren/Innen) stehen für die Überzeugung, dass wir Mitarbeitende fördern müssen. Dazu gehört auch die Führung in die digitale Transformation in der Praxis. Kommen wir weg vom Fax! Berichte müssen nicht mit der Post verschickt und wieder «eingescannt» werden. Sämtliche Laborgeräte gehören in das digitale System integriert.

Die Praxisapotheke braucht eine Lagerbewirtschaftung. Die Frage ist, können elektronische / digitale Dienste in den Ärztepraxen eine einfache Sprache sprechen? Auf jeden Fall. Fachpersonen, welche die Praxiskoordination beherrschen, können die Schnittstellen zusammenführen und bezugsgruppengerecht kommunizieren, beziehungsweise informieren. Praxisleitende Personen halten die Fäden in der Hand und setzen die Talente der Mitarbeitenden sinnvoll ein. Den Bedürfnissen angepasste Abläufe kommen zur Anwendung und vereinfachen das interdisziplinäre Zusammenarbeiten. Die Patientin und der Patient sehen ein harmonisches Team, das Professionalität ausstrahlt. Zudem haben die Ärztinnen und Ärzte mehr Zeit für ihre Kernaufgabe.

Die Triage, die Leistungsabrechnung und Kontrolle, die Praxisadministration, die Qualitätssicherung der Apotheke, des Labors, der medizinisch-technischen Geräte etc. liegen in der Verantwortung eines engagierten und motivierten MPA Teams, das mit Freude und Stolz die digitale Ärztepraxis in eine erfolgreiche Zukunft begleitet. Die praxisleitende Fachperson steht für diese Mission und bleibt im stetigen Wandel informiert, interessiert und vor allem motiviert.

Autorin: Kerstin Carnier

Bildquelle: Shutterstock©

10. Oktober 2018 |

Das elektronische Patientendossier in der Arztpraxis

Ein Drittel der Arztpraxen in der Schweiz führt die Krankengeschichte auf Papier – und beabsichtigt auch keinen Wechsel. (Quelle: www.medinside.ch, veröffentlicht am: 07. September 2018)

Zurück vom Swiss EHealth Summit 2018 in Bern, lese ich diesen Artikel. https://www.medinside.ch/de/post/jede-dritte-arztpraxis-muesste-zum-epd-gezwungen-werden#.W5o-8FL8cwY.email

Erster Gedanke “ das kann nicht Euer Ernst sein“. Geht es beim elektronischen Patientendossier (EPD) nicht um eine bessere Koordination der Gesundheitsversorgung der Schweizer Bevölkerung? Profitieren nicht auch diejenigen von Datenerhebung und Forschung (der Anderen), welche ihre Papierkrankengeschichten verteidigen? Die digitale Vernetzung der Gesundheitsdienstleistenden wird weiter voranschreiten und sich entwickeln. EHealth Lösungen und auch das EPD wurden aufgrund der Bedürfnisse und Trends der Schweizer Bevölkerung entwickelt. Warum sollten wir darum überlegen, wie wir das EPD für kleine Institutionen attraktiv machen können? Es ist doch ganz einfach, als Patientin nutze ich moderne Angebote und Institutionen, welche auf dem neuesten technischen Stand sind und es möglich machen, dass meine Gesundheitsdaten jederzeit abgerufen werden können (Medikamente, Allergien, chronische Krankheiten etc.). Weil im Notfall, können diese Daten lebensrettend sein. Sorry, aber in einer solchen Situation kann ich leider nicht warten, bis das Wochenende, die Praxisteam-Fortbildung, oder die Betriebsferien zu Ende sind.

13. September 2018 |